Mit der medizinischen Bezeichnung Symphysenlockerung wird eine überaus schmerzhafte, zugleich aber auch sehr selten auftretende, Entzündungen der Schambeinfuge bezeichnet. Die Symphysenlockerung tritt meist im Zuge einer Schwangerschaft bei durchschnittlich nur bei einer von 6.000 Schwangerschaften auf und konnten die genauen Ursachen, die zu dieser Entzündung der Schambeinfuge führen, bislang noch nicht eindeutig von der modernen Medizin bestimmt werden.

Wodurch entsteht eine Symphysenlockerung?

Mediziner und Wissenschaftler nehmen an, dass die Symphyse in der Schwangerschaft dadurch ausgelöst werden kann, dass in der Schwangerschaft und aufgrund des verringerten Bewegungsfreiraums in fortgeschrittenen Schwangerschaftsmonaten das Skelett und hierbei allem voran das Becken einseitig einer stärkeren Belastung im Alltag ausgesetzt wird. Durch diese verstärkte einseitige Belastung des Beckens kann es zu einer Symphysenlockerung und somit zu schmerzhaften Symptomen eben dieser kommen. Grundsätzlich kann die Symphyse in jeder Phase der Schwangerschaft auftreten und können die Ausprägung und Symptomatik der Symphyse durchaus variieren.

Die Symptome und Diagnose der Symphysenlockerung

Zu den am meisten verbreiteten Symptomen der Symphysenlockerung zählen in jedem Fall Schmerzen im Schambereich und der Leistengegend, darüber hinaus können Rückenschmerzen, Beckenschmerzen oder Hüftschmerzen ebenso ein klares Anzeichen für eine Symphysenlockerung darstellen. Da die Symptome vielfältig und oftmals in ihrer Ausprägung unterschiedlich sein können, ist es nach wie vor sehr schwer, die Symphysenlockerung als Laie zu erkennen. Auch medizinische Diagnose fällt nach wie vor schwer, da weder Ultraschall, noch auf Röntgenbildern zu einer eindeutigen Diagnose führen können. Wird die Symphysenlockerung jedoch diagnostiziert, ist eine nachhaltige Behandlung in jedem Fall möglich!

Die Behandlung der Symphysenlockerung

Grundsätzlich gibt es im Bereich der Behandlung der Symphyse in der Schwangerschaft viele Möglichkeiten und Behandlungsansätze, die für Mutter und Kind schonend und zielgerichtet eingesetzt werden können. Betroffene Frauen können zum Beispiel die Belastung des Beckens mit einem Beckengurt wie dem ergoloc-Beckengurt lindern. Darüber hinaus helfen gezielte Beckenübungen, ausreichende Ruhephasen und das Vermeiden schwerer Lasten durch Heben oder tragen, die Symptome der Symphysenlockerung zu reduzieren und so die Schmerzen dieser Entzündung der Schambeinfuge zu lindern.